Mittwoch, 8. September 2010

Waldlauf im Krämer

Für heute hatte ich mich mit Karsten zum Waldlauf verabredet. Das Wetter passte gut, nicht zu warm und kein Regen.
Für Karsten war es der erste Lauf in diesem Jahr und so ließ ich ihn das Tempo bestimmen und gab nur die Richtung und somit auch die Rundenlänge vor. Die ersten beiden Kilometer zum warm werden über ein paar Hügel und durch Tiefsand lagen bei 6:30 min/km und 7:04 min/km. Dann kamen wir zur alten Hamburger Poststraße die mit Schotter befestigt ist und wir legten unbemerkt eine Schippe drauf - 3 km um die 5:50 min/km, dann weiter um 6:15 min/km Wir konnten uns die ganze Zeit unterhalten so das das Tempo also nicht zu hoch war.
Nach 9 Kilometern waren wir wieder zurück. Ich fand es sehr entspannend nach der Bolzerei der letzten Tage. Hat mir Spaß gemacht und ich hoffe auf regelmäßige Wiederholungen.

Dienstag, 7. September 2010

Feierabendrunde

So nun ist es soweit. Ich komme nicht einmal mehr bei der kurzen Feierabendrunde ohne Licht nach Hause.
Heute war, wie jeden Dienstag, Treff um 18.30 Uhr in Falkensee am Rathaus. Ausnahmsweise war ich mal der erste am Treffpunkt. Fast Zeitgleich trudelten Chris und Bernd ein. Ich begrüßte Bernd mit: "Morgen um 12 Uhr ist Lauftraining" Eine Spitze Bernd gegenüber die ich mir irgendwie nicht verkneifen konnte nach seiner 14 km Lauf- und Schiebeeinlage vom Wochenende. Herbert und Ingo ließen auch nicht lange auf sich warten und so konnten wir pünktlich und zügig starten. Der Wind meinte es gut mit uns und so fuhren wir immer schön um die 35 km/h. Nachdem ich die Führung abgab konnte ich mich hinter Ingo verstecken und mein Puls pegelte sich bei 135 bpm ein ... hat leider nicht lange vorgehalten. Auf dem Radweg entlang der B 273 war schon wieder ordentlich Seitenwind und ab Grünefeld blies er wieder schön von vorn. Das letzte Wochenende steckt noch in meinen Beinen. Chris hats wohl gemerkt und sich als Lokomotive angeboten was ich gern an nahm.
In Wansdorf trennten wir uns und ich quälte mich bis Bötzow, ab da ging es wieder und dann den Rest nach Hause.
Morgen noch laufen mit Mütze und dann mach ich erstmal Pause bis zum Wochenende.

Montag, 6. September 2010

kurzer Vorgeschmack auf den Winterpokal

Wie ein kleiner Junge nach Weihnachten konnte ich den heutigen Tag natürlich nicht zur Regeneration nutzen. Ich musste mein Mitbringsel aus Thüringen ausgiebigen Tests unterziehen. Vorab natürlich noch ´ne kurze Inspektion. Datenblätter und Anleitungen zum Dämpfer und zur Gabel gesaugt und studiert und dann ans grobe eintellen gehen. Macht sich aber nicht so gut mit einer Autoluftpumpe. Kurze Rücksprache mit Tom, der hat meines Wissens nach eine Dämpferpumpe, doch der muss leider noch bis morgen früh dienen. Also doch grob mit der Autopumpe.
Der lieber Herr Vorbesitzer hat wohl noch kürzlich den Lenker gewechselt und dabei die Brems- und Schalthebel in verkehrter Reihenfolge montiert. Naja, dass ist schnell erledigt. Griffe runter - nee geht nicht, auch mit Heißluft nicht. Cuttermesser und weg die Dinger, Schalthebel getauscht und andere Griffe dran. Flaschenhalter montiert, Werkzeug, Pumpe und Ersatzschlauch eingepackt, den Garmin gestartet und Los gehts.
Nach dreihundert Metern fängt die Bremse vorn an zu quietschen. Was das? Hab doch noch keine Ahnung von den Scheibenbremsen. Kurzes Betätigen der Bremse schafft Abhilfe aber nur für kurze Zeit. Also noch mal genauer anschauen. Aha, der Bremssattel ist das Problem. Zwei Schrauben gelöst, ausgerichtet und fertig. Weiter gehts ohne weitere Vorkommnisse. Feldweg nach Bärenklau, weiter nach Eichstädt über den Plattenweg zum Krämer auf unsere Referenzstrecke. Alle Pickel konnte einwandfrei genommen werden inklusive den kleinen am Wachturm. Hat Spaß gemacht. Ich freue mich schon auf den Winterpokal hoffe aber auf noch viele sonnige Tage und Rennradkilometer bis dahin. Der Winter wird lang genug. Ich denke mit dem Hobel werde ich noch viel Spaß haben.


Nachtrag: Ich bin wieder zu Hause. 119 Höhenmeter

Sonntag, 5. September 2010

Rennradwochenende Thüringen Tag 3

Tag 3

Für heute habe wir uns darauf geeinigt nur eine kleine Runde zu fahren. Alex hat dann anhand der Vorlage unsere gestrigen Tour eine Runde für heute zusammen gestellt die uns an das untere Ende der Talsperre führen sollte, vorbei an dem berühmt berüchtigten Pumpspeicherkraftwerk Hohenwarte, hinauf zur Talsperre und weiter hinauf um den Stausee. An der Talsperre legten wir heute einen Stopp ein und Mütze bekam endlich seine Thüringer Rostbratwurst. Mahlzeit.


Ich blieb bei Kaffee und mitgebrachten Müsliriegel. Heute waren auch ein paar andere Radler unterwegs und so kamen wir unterwegs unter anderem mit einem Rennradler und einer Mountainbikerin ins Gespräch. Nach der Rostbratwurst hatte Mütze ein paar Probleme über den nächsten Berg zu kommen ... ob´s an der Wurst lag?
Nach 57 km und kanpp 900 Höhenmeter erreichten wir Ziegenrück wo wir uns zum Abschluss unseres Wochenendes noch ein Eis und ein Käffchen gönnten.


Auf dem Weg zum Hotel verlor ich meine beiden Mitstreiter. Nachdem ich geduscht und ausgecheckt hatte fuhr ich noch mal am anderen Hotel vorbei doch scheinbar hatten es die beiden eilig nach Hause zu kommen. So machte ich mich dann auch auf den Weg.
Ein schönes Wochenende mit reichlich Höhenmeter - mir hat´s Spaß gemacht. Gerne wieder.

Samstag, 4. September 2010

Rennradwochenende in Thüringen Tag 2

Tag 2.
Wecker sicherheitshalber auf 8.15 Uhr gestellt, wurde aber nicht gebraucht, war wie fast immer um 8 Uhr wach.
Frühstück gab es reichlich und wie bei Mama gelernt wird auch alles aufgegessen was die lieben Leute einen darreichen. Um eine ausgeglichene Kalorienbilanz mach ich mir keine Sorgen, die wird eher Negativ ausfallen, was ich durchaus noch vertragen kann. Auf den Plan steht eine Runde mit ca 100 km und etwas mehr als 2000 Höhenmeter.
Etwas überpünktlich stehe ich kurz vor 10 Uhr am Hotel meiner beiden Mitstreiter. Um aus Ziegenrück rauszukommen muss man immer erstmal übern Berg ... Heute läuft es schon Besser. Ich komme eigentlich gut in Tritt und kann die ersten Asphaltblasen gut rüber drücken. Keine Ausfallerscheinungen bis zu unserem ersten Zwischenstopp, der Talsperre Hohenwarte. Imposantes Bauwerk was ich bisher noch nicht life gesehen habe. Anschließend geht es, auch noch gut, um den Stausee rum.


Dann kamen wieder ein paar heftige Anstiege die mir, und heute nicht nur mir, alles abverlangten. Und dann eine Abfahrt... gefühlte 5 km lang auf Kopfsteinpflaster mit bis zu 50 km/h. Ich hatte immer den Spruch von Bergbert im Kopf: Kopfsteinpflaster musst du schnell drüber dann ist´s schnell vorbei
Irgendwann tauchte am Straßenrand ein Schild auf: "Hier war bis 1989 Europa geteilt", ähnlich dem von der Glienicker Brücke.


Hääää ? So weit westlich sind wir? Somit war ich heute dann auch das erste mal mit dem Rad in Bayern. Zwei richtig heftige Anstiege, auf schlechten asphaltierten Wirtschaftswegen, später waren wir bereits wieder in Thüringen. Vorher versuchten wir noch in Steinbach an der Haide ein Brotzeit zu bekommen. Scheinbar ist der Osten da auch angekommen ;-) Die Wirtschaft war geschlossen - Samstag Mittag.


So wie viele andere auch die wir unterwegs sahen. Traurig. In Lichtentanne haben wir dann doch noch ein Wirtshaus gefunden das uns auch bewirten wollte. Für mich gabs Kaffee und Kuchen denn mittlerweile ging auf 15 Uhr zu. So gestärkt ging es auf die letzten 30 Kilometer. In Ziegenrück angekommen wechselte ich noch die hinteren Bremsbeläge und drehte noch eine klein Runde durch den Ort.

Freitag, 3. September 2010

Rennradwochenende in Thüringen Tag 1

Heute Mittag um 12 Uhr sind wir angekommen. Mein Hotel befindet sich in 300 m Entfernung zu dem der anderen beiden. Dort gab es ja kein freies Zimmer mehr. Unterwegs hierher hab ich noch ein MTB für den Winterpokal eingesammelt.


Kurz nachdem ich mein Zimmer bezogen habe klingelt auch schon das Telefon und die beiden anderen drängen zur Eile. Das hätte mir bereits zu denken geben müssen. Aber nein. Einrollrunde. Da denke ich an kurz und ruhig und nicht an heftig die Hügel rauf. 100 km mit 1930 hm bei bis zu 16% Steigungen ... pffffff
Wer hat bloß die ganzen Hügel hier hin gestellt? Und dann kein Geld für lange Straßen, immer den kürzesten Weg nach oben. Und ich darf Alex und Mütze die ganze Zeit die rote Laterne hinter her schleppen ...

Im Anschluss waren wir schön Essen mit Kulturprogramm. Es störte der Ziegenrücker Männerchor und zur Revanche dann noch die anderen Gäste - ein Männergesangsverein aus Altwied.




Mittwoch, 1. September 2010

Morgenstund hat Gold im Mund

... oder besser Kaffee dazu ´nen "Strammen Max" und auf ging es zur Mittwochvormittagsrunde. Heute mit Susanne, Erich, Tom und Überraschungsgast Mario. Wie es sich gehört mit einer ausgiebigen Kaffeepause im Stägehaus Paaren wo es noch Schmalzstullen für die hungernden gab und Pläne für die nächsten Monate geschmiedet wurden.